Warum Speisereste Bakterien anlocken !?

Essen im Bett – Warum Speisereste Bakterien und andere Störenfriede anlocken

 

Die Meinungen über das Thema „Essen im Bett“ sind zwiegespalten. Manche lehnen es ab, andere lieben es. Vor allem das berühmte „Frühstück im Bett“ am Sonntagmorgen erfreut sich nach wie vor an einer großer Beliebtheit. Jedoch kann der Verzehr von Speisen im Schlafzimmer unangenehme Nebenwirkungen nach sich ziehen. Vor allem dann, wenn man Krümel und andere Speisereste einfach im Bett belässt. Dadurch bildet sich ein idealer Nährboden für Bakterien und Viren in Matratzen.

 

Auch Milben sind ein Thema, das beim Essen im Bett bedacht werden sollte. Diese ernähren sich nämlich nicht nur von abgestorbenen Hautschuppen, sondern auch von Schimmelpilzen. Werden Speisereste im Bett nicht sorgsam entfernt, begünstigt dies somit auch die Ausbreitung von Milben. Im Ernstfall hilft nur noch eine professionelle Matratzenreinigung. In Krankenhäusern und Pflegeheimen ist eine solche sogar unabdingbar.

 

Warum ist Matratzenhygiene so wichtig?

 

Auf und im menschlichen Körper tummeln sich zahlreiche Bakterien und Viren. Dies ist vollkommen normal. Problematisch wird es nur dann, wenn sich die Erreger rasant zu vermehren beginnen. Viele Menschen sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass das eigene Bett diesbezüglich ein Risiko darstellen kann. Bakterien und Viren finden in Matratzen oftmals sehr gute Überlebensbedingungen vor. Während der Nachtruhe sondert der Mensch Schweiß und Hautzellen ab. Manchmal gelangen sogar Stuhl, Urin oder Blut auf die Matratze. Vergessene Speisereste tun ihr Übriges, um unerwünschten Gäste anzulocken. Dies ist unter Umständen nicht nur sehr unangenehm bis ekelhaft, sondern kann auch gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Nachfolgend möchten wir diese etwas genauer beleuchten.

 

Welche Störenfriede können sich in der Matratze tummeln?

 

An erster Stelle wären hier die Milben zu nennen. Hausstaubmilben mögen Temperaturen von zwischen 25 und 30 Grad Celsius am liebsten und bevorzugen eine Luftfeuchtigkeit von 65 bis 80 Prozent. All diese Bedingungen finden sich oftmals in unseren Matratzen. Bei Milben handelt es sich um sehr widerstandsfähige Tierchen. Sie trotzen schwankenden Temperaturen und Feuchtigkeit, sodass sie auch außerhalb ihrer idealen Umgebungsbedingungen bei eingeschränkter Fortpflanzungsfähigkeit existieren können. Dies macht es umso schwerer, sie zu beseitigen. Hausstaubmilben können allergischen Schnupfen, Asthma, Nebenhöhlenentzündungen und Hörschwierigkeiten auslösen. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass im Extremfall Staubmilben und deren Ausscheidungen ganze 10 Prozent des Gewichts eines zwei Jahre alten Kissens ausmachen.

Ein weiteres Bakterium, das im Mikroklima eines ungereinigten Bettes wunderbar gedeiht, ist der Staphylococcus aureus. Dieser kann zahlreiche Krankheiten wie Haut- und Wundinfektionen oder sogar eine Lungenentzündung auslösen.

 

Es gibt noch einige weitere Erreger, die sich im Bett äußerst wohlfühlen und die Gesundheit negativ beeinträchtigen können. Dazu gehört unter anderem der Pilz Candida albicans, der bei einer Überbesiedelung zu unangenehmen Schleimhautreaktionen führen kann. Durch eine strenge Betthygiene kann man diesem Pilz zu Leibe rücken.

 

Ein weiterer Pilz, der durch mangelnde Betthygiene übertragen wird, ist der Fußpilz. Sofern man darunter leidet, sollte die Bettwäsche nach erfolgreicher Behandlung bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Auch eine Matratzenreinigung ist dann empfehlenswert.

 

Was leistet das Unternehmen Medi-Clean?

 

Das Unternehmen Medi-Clean hat sich auf die mobile Reinigung von Matratzen jeder Art spezialisiert. Medi-Clean verfügt über eine langjährige klinische Erfahrung der professionellen Matratzenreinigung im medizinischen Bereich, aber auch Familien und Hotels können vom Reinigungsangebot Gebrauch machen. Bei der Wahl der Reinigungsmittel wird auf Umweltverträglichkeit geachtet. Der Verzicht auf chemische Reinigungsmittel kommt besonders Allergikern zugute.

 

Wie funktioniert eine professionelle Matratzenreinigung bei Medi-Clean?

 

Milben und deren Ausscheidungen sowie Bakterien, Schimmel und Staub werden durch ein spezielles Tiefenreinigungsverfahren bekämpft. Im Anschluss wird die Matratze desinfiziert und zeitgleich gegen Neubefall durch Milben und Keime geschützt. Dies geschieht durch ein hochwirksames Bio-Anti-Milben-Mittel. Der Entstehung von unangenehmen Gerüchen wird dadurch ebenfalls vorgebeugt. Um eine optimale Hygiene zu gewährleisten, sollte der Vorgang ein bis dreimal jährlich wiederholt werden.

 

Das von Medi-Clean verwendete Reinigungsgerät zerlegt oben genannte Störenfriede mithilfe von starken Vibrationen in kleinste Teilchen. Diese können im Anschluss abgesaugt werden. Durch eine effektive Saugleistung werden gesundheitsschädliche Partikel auch aus den tiefsten Schichten der Matratze entfernt. Weiterhin wird die Matratze mit einem starken UV-Licht bestrahlt und auf diese Weise chemiefrei desinfiziert. Die chemiefreie Desinfektion ist besonders im medizinischen Bereich von Vorteil.

 

Manche Matratzen weisen Flecken und Ränder auf. Diese können nur sehr schwer entfernt werden. Durch den Desinfektionsvorgang werden diese Stellen hygienisch einwandfrei, auch wenn sie optisch sichtbar bleiben.

 

Die professionelle Matratzenreinigung von Medi-Clean nimmt etwa zwanzig Minuten pro Matratze in Anspruch. Lärm und Staub werden dabei nicht verursacht. Nach erfolgter Reinigung ist die Matratze sofort wieder nutzbar.

 

Wie lange sollte man eine Matratze nutzen?

 

Trotz regelmäßiger Matratzenreinigung sollte jede Matratze irgendwann einmal ausgetauscht werden. Bei guter Pflege hält eine Matratze ungefähr acht bis zehn Jahre. Hat man die Pflege anfangs versäumt, ist ein früherer Austausch sinnvoll. Spätestens wenn man Liegedellen und Materialverschleiß feststellt, sollte Ersatz herbeigeschafft werden. Im Rahmen der Neuanschaffung empfiehlt es sich, gleichzeitig zu überdenken, inwiefern sich die Schlafgewohnheiten z. B. bezüglich des Härtegrads verändert haben. Auch vorhandene Flecken können Anlass zum Austausch der Matratze geben. Wie bereits erwähnt, lassen sich manche Rückstände selbst durch eine professionelle Matratzenreinigung (z. B. von Medi-Clean) optisch nicht mehr entfernen. Hygienisch sind diese jedoch nicht bedenklich.

 

Welche Vorbeugemaßnahmen halten die Hygiene im Bett aufrecht?

 

Aufgrund der oben genannten Gesundheitsgefahren durch Bakterien und Viren in Matratzen ist das Essen im Bett eher nicht anzuraten. Auch bei äußerster Vorsicht gelingt es kaum, das Kleckern und Krümeln vollständig zu vermeiden. Eine Matratzenreinigung ist natürlich die effektivste Maßnahme, um das Bett hygienisch zu erhalten. Darüber hinaus gibt es allerdings noch weitere Vorbeugemaßnahmen:

 

  • Die Bettwäsche sollte stets bei 60 Grad gewaschen werden.
  • Die Bettwäsche sollte alle vierzehn Tage gewaschen werden.
  • Im Schlafzimmer sollte regelmäßig geputzt werden. Auch der Matratzenbezug sowie das Kissen sind regelmäßig zu reinigen. Wer sichergehen will, kann abschließend noch ein Desinfektionsspray für die Matratze verwenden.
  • Eine ausreichende Körperhygiene ist ebenfalls von großer Wichtigkeit. Es ist empfehlenswert, unmittelbar vor dem Schlafengehen zu duschen. Auch der Schlafanzug sollte maximal drei Tage getragen werden.
  • Besitzt man Haustiere, sollte man diese nach Möglichkeit nicht in das eigene Bett lassen.

 

Matratzenreinigung für daheim leicht gemacht

 

Wenn man (noch) keine professionelle Matratzenreinigung durchführen lassen möchte, können auch Hausmittel effektiv gegen unerwünschte Bakterien und Viren in Matratzen helfen. Gerade wenn man doch ab und zu im Bett etwas gegessen hat, ist eine unkomplizierte Reinigung für „zwischendurch“ empfehlenswert.

 

Zunächst einmal gilt es zu unterscheiden, ob die Matratze über einen abnehmbaren Bezug verfügt oder nicht. Ist Ersteres der Fall, kann dieser in der Waschmaschine bei 60 Grad gewaschen werden. Zuvor ist jedoch ein Blick auf das Pflegeetikett sinnvoll, um festzustellen, welche Waschmittel sich eignen. Überschreiten die Matratzenbezüge eine Breite von 140 cm, übersteigt dies oftmals das Fassungsvermögen der heimischen Waschmaschine. Dann ist der Besuch im Waschsalon nötig. Dort gibt es entsprechend große Trommeln. Nach dem Waschen sollte der Bezug an der frischen Luft trocknen. Dies sorgt nicht nur für einen frischen Geruch, sondern hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Durch UV-Licht verblassen evtl. vorhandene Flecken zumindest leicht.

 

Um die eigentliche Matratze zu reinigen, sind folgende Hilfsmittel vonnöten:

 

  • Natron (etwa 200 g)
  • Heißes Wasser
  • (Hand-)Staubsauger
  • Ein Schwamm
  • Eine weiche Bürste

 

Im ersten Arbeitsschritt wird die Matratze mithilfe einer weichen Bürste abgebürstet. Dadurch werden Hautschuppen und oberflächlicher Schmutz entfernt.

 

Natron ist ein vielseitig einsetzbares Hausmittel. Auch für die Matratzenreinigung ist es nützlich. Für eine Trockenreinigung wird Natronpulver auf die Matratze gestreut und sollte mehrere Stunden ungestört einwirken. Danach wird es mit einem Handstaubsauger abgesaugt. Natron tötet Bakterien und Keime ab. Weiterhin werden unschöne Gerüche überdeckt. Der Vorgang wird auf beiden Seiten der Matratze durchgeführt. Eine Trockenreinigung sollte man alle drei Monate durchführen.

 

Für eine Feuchtreinigung wird ebenfalls Natron auf die Matratze gestreut. Nun wird das Pulver mit einem feuchten Schwamm in die Fasern gerieben. Dafür sollte möglichst heißes Wasser verwendet werden. Durch die Verbindung von Natron mit dem heißen Wasser entsteht eine alkalische Verbindung, die Eiweiße und Fette aufspaltet. Dadurch wird den Bakterien der Nährboden genommen. Rührt man das Natron zu einer dickflüssigen Paste an, lassen sich dadurch Flecken bekämpfen. Ist die Matratze getrocknet, wird das Natronpulver wieder abgesaugt.

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