Die Krätze – Entstehung, Ansteckung und wirksame Bekämpfung

Krätze – es kann jeden treffen

Krätze ist eine Krankheit, die überall auf der Welt auftritt und Personen, egal welchen Alters, welcher Herkunft oder welcher Einkommensstufe treffen kann. Krätze wird durch die Krätzmilbe (Skabies) verursacht. Sie befällt die Haut und infiziert den Wirt. Doch was ist Krätze genau? Wie können Sie eine Erkrankung verhindern und was müssen Sie im Falle einer Erkrankung tun? Benötigen Sie ein Matratzenreinigungsgerät oder reicht es die Matratze mit Hausmitteln zu reinigen? Oder gibt es eine mobile Matratzenreinigung? Im Anschluss haben wir hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Was ist Krätze genau?

Skabies oder umgangssprachlich Krätze, ist eine ansteckende Hautkrankheit, die schon lange Zeit bekannt ist. Die Betroffenen leiden unter unerträglichen Juckreiz und kratzen sich daher ständig. Krätze wird durch Kleinstlebewesen hervorgerufen und zählt zu den parasitären Erkrankungen. Die weiblichen Krätzmilben sind etwa 0,3 bis 0,5 mm groß und sind für das bloße Auge sichtbar, im Gegensatz zu den männlichen Milben, die kleiner sind. Die Lebensdauer der Weibchen beträgt etwa 4 bis 8 Wochen und bereits in der 2. Lebenswoche legen sie bis zu 4 Eier täglich. Wird der Wirt verlassen, überleben die Milben maximal 2 Tage. Bei Hitze oder geringer Luftfeuchtigkeit sterben sie innerhalb weniger Stunden.

Wie erfolgt die Ansteckung mit Krätze?

Krätze wird durch direkten Hautkontakt mit infizierten Personen übertragen. Den typischen „tierischen Zwischenwirt“ gibt es in diesem Fall nicht, wie es bei anderen Parasitenerkrankten oft üblich ist. Skabies kann jeden treffen, egal welches Alter. Besonders abwehrgeschwächte Menschen oder pflegebedürftige Senioren sind in Mitteleuropa öfter betroffen. Besonders dort, wo Menschen auf engstem Raum zusammenleben, erfolgt die Ansteckung sehr leicht. Krankheitshäufungen treten daher vor allem in Gemeinschafts- oder Pflegeeinrichtungen auf. Somit ist auch das Betreuungs- oder Pflegepersonal sehr ansteckungsgefährdet. Eine spezielle Hyla Matratzenreinigung oder eine Vorwerk Matratzenreinigung sind empfehlenswert. Wenn Sie eine Matratze reinigen lassen, werden Urin- oder Schweißflecken, die wahrhaftig nicht schon sind, im gleichen Schritt entfernt werden.

Übertragung von Menschen zu Menschen

Für die Übertragung muss ein längerer Körperkontakt bzw. Hautkontakt (mindestens 5 bis 10 Minuten) bestehen, damit die Milben von einer Person auf die andere Person übertragen werden. Beispielsweise durch Geschlechtsverkehr könnte die Übertragung stattfinden. Das ist auch der Grund, warum Krätze zu den sexuell übertragbaren Krankheiten zählt. Händeschütteln oder eine kurze Umarmung führen normalerweise nicht zu einer Übertragung.

Folgende Übertragungswege sind möglich:

  • Gemeinsames Schlafen im Bett
  • Kuscheln, Liebkosen
  • Gemeinsames Spielen
  • Körperpflege von gesunden durch infizierte Personen (Kleinkinder – Eltern, Kranken – Pflegende

Übertragung von Tier auf Menschen

Tiere, die mit Milben befallen sind, können diese zwar gelegentlich auf einen Menschen übertragen, haben aber geringe Überlebenschancen. Die verursachten Hautreizungen verschwinden

Übertragung über Gegenständen oder Kleidung auf Menschen

Skabies Milben können für etwa 2 Tage ohne den Wirt überleben, beispielsweise in der Kleidung. Durch die gemeinsame Nutzung der Bettwäsche, Decken oder Polster kann ebenfalls eine Übertragung stattfinden. Durch eine regelmäßige professionelle Matratzenreinigung, beispielsweise durch die Firma Medi-Clean, werden die Milben vollständig entfernt. Natürlich auch bei Scabies Crustosa (Borkenkrätze) die durch ihre große Anzahl auch bei kurzem Hautkontakt Infizierungen hervorrufen kann.

 

Krankheitssymptome

Unerträglicher Juckreiz sowie Brennen der Haut sind Anzeichen von Krätze. Diese Symptome können sehr bei Bettwärme ausgeprägt sein und vor allem der Juckreiz kann sich schnell ausbreiten und muss nicht direkt von den Milben befallen sein.

Häufig betroffene Stellen:

  • Zwischenräumen von Fingern und Zehen
  • Handgelenke
  • Knöcheln
  • Achseln
  • Ellenbogen
  • Brustwarzen
  • Genitalien

Oftmals sind bei Kleinkindern und Säuglingen auch der behaarte Kopf, das Gesicht sowie die Hand- und Fußflächen betroffen. Die Milbengänge in der Haut zeichnen sich durch feine, dunkle und unregelmäßige Linien ab. Nach einiger Zeit entwickeln sich Bläschen, die stecknadelgroß sind, oder gerötete erhabene Knötchen oder Pusteln. Infolge des Kratzens, hervorgerufen durch den Juckreiz können sich verletzte Hautstellen eitrig entzünden. Sollte der Befall der Milben länger andauern, kann sich auf Grund der Ausscheidungen der Milben ein allergischer Hautausschlag entwickeln.

Notwendige Schritte bei einer Erkrankung

Sobald die oben beschriebenen Symptome vorhanden sind oder ein Verdacht auf Krätze besteht, sollte umgehend ein Arzt kontaktiert werden. Wenn sich der Verdacht bestätigt, stehen für die Behandlung wirksame Medikamente zur Verfügung (Cremes, Sprays, Salben), die auf die Haut aufgetragen werden. In Ausnahmefällen erfolgt die Behandlung mit Tabletten.

Die infizierte Person sollte vorübergehend den Kontakt zu anderen Menschen einschränken, bzw. den Hautkontakt meiden, um eine Ansteckung zu verhindern. Bereits nach der ersten Behandlung ist die erkrankte Person nicht mehr anstecken, Ausnahme Scabies Crustosa. Hier ist eine wiederholte Behandlung erforderlich. Der Juckreiz kann bis zu 2 Wochen nach der Behandlung anhalten.

Sobald die Krankheit festgestellt wurde, sollten Kleidung, Handtücher und Bettwäsche einmal täglich gewechselt und bei mindestens 60 °C gewaschen werden. Schuhe oder Plüschtiere, also Gegenstände mit längerem Körperkontakt, die aber nicht gewaschen werden können, sollten in einem verschlossenen Plastiksack für mindestens 3 Tage bei über 21 °C trocken gelagert werden. Auf das regelmäßige Matratze reinigen darf nicht vergessen werden. Da es sich um eine ansteckende Krankheit handelt, empfehlen wir keinen Matratzenreiniger von DM oder einer anderen Drogeriekette.

Skabies unterliegt den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes. Das heißt, dass infizierte Personen (oder wo der Verdacht auf Krätze besteht) Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten vorübergehend nicht besuchen oder dort arbeiten dürfen. Außerdem müssen Betroffene die Gemeinschaftseinrichtung bei einer möglichen Infektion informieren.

Prävention gegen Krätze

Präventionsmaßnahmen im Vorfeld sind so gut wie unmöglich da die Krätzmilben bereits vor Beginn der Beschwerden unbemerkt übertragen werden können. Personen die engen/ längeren Hautkontakt mit einer infizierten Person hatten, sollten etwa 5 bis 6 Wochen intensiven Hautkontakt mit anderen Personen meiden. Augenmerk sollte auf sämtliche Krankheitszeichen im Zusammenhang mit Krätze gelegt werden. Sollten Symptome auftreten, sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Wenn sich kein Kontakt vermeiden lässt, z.B. bei Kindern oder Pflegebedürftigen sollte langärmlige Kleidung sowie Einmalhandschuhe getragen werden. Wenn Sie sich entscheiden eine Matratzenreinigung selber zu vollziehen, kann das natürlich Kosten sparen (Natron eignet sich übrigens hervorragend für eine Matratzenreinigung). Beachten Sie dabei das dies niemals zu 100%   hygienisch werden kann als wenn Sie ein Unternehmen beauftragen würden. Sollten Sie sich dennoch für ein professionelles Unternehmen entscheiden, werden spezielle Staubsauger und Aerosole verwendet.

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